GUTE STUBE: AUGELEKTRIC + JAN HECK

GUTE STUBE:  AUGELEKTRIC + JAN HECK

Die Gäste:

Zum Abschluss des Jahres lädt die Gute Stube Darmstadt zu einem generationenübergreifenden wie facettenreichen Punk-Doppel: AUGELECTRIK aus Berlin meets JAN HECK aus Darmstadt. AUGELECTRIC alias Peter Auge Lorenz kommt aus den subkulturellen Hausbesetzer- und Wendezeiten der Hauptstadt und serviert Kauz-Pop mit Punk-Attitüde voller altmodischem Elektrotainment und elektronischen Störungen aus

verschiedenen Jahrzehnten. Mit deutschen Texten, Beats und Synthietönen arbeitet er sich an den Realitäten der modernen Welt ab und stülpt ihr dabei eine bizarre Klangmaske über. Nach Jahren der Sängerschaft in Bands wie Golden Acker Rhythm Kings oder Auge.Blau (Album bei „Staatsakt“ erschienen) macht er sich wieder auf, die Bühnen zu erobern – furchtlos und gut gekleidet. Mit im Gepäck hat er sein bei Brezel Göring (Stereo Total) aufgenommenes neues Material. Wird herrlich obskur.

Wie die – sich hier, sorry, aufdrängende – Faust aufs Auge passt dazu als lokaler Support JAN HECK von Darmstadts Punktrio ZIK ZAK. Als Soloact mit Akustikgitarre schrubbt er die frechwitzigen Songs nicht minder gepfeffert in die Menge. Dabei serviert er gerne auch mal Smasher zu Themen wie „Toast“ und Senf“, bei denen Mitgrölen zur Pflicht wird. So entsteht eine besondere Nähe zum Publikum, die dem Begriff Aushalten eine neuartige Bedeutung verleiht. Wo sonst als in Darmstadts Guter Stube

sollte das funzen?

Die beiden sind so Subkultur, dass sie nicht mal eine Homepage haben. Umso mehr heißt es: In die Stube kommen und Fun haben.

Die „Gute Stube“:

Die „Gute Stube“ ist ein gemütliches wie unkonventionelles Hinterhof-Kulturwohnzimmer im Darmstädter Hoffart-Theater. In den einstigen Räumen einer ehemaligen Autowerkstatt sind einmal im Monat Künstler zu Gast, die dort inmitten einer gemütlichen Kulisse zwischen Ohrensessel, Sechziger-Jahre-Tapete und Stehlampe einen sehr intimen Auftrittsort genießen. Nischenkultur statt Großevent, kuschelig statt klotzig, lo-fi statt high-fi lautet die Losung an den charmanten Abenden mit beherzten Musikern, amüsanten Klangwerkern und auch mal scharfzüngigen Jungautoren. Das besondere und auf Einfachheit setzende Konzept jenseits des Mainstreams konnte schon jede Menge szenebekannte Musiker, internationale Acts oder

Literaten anlocken und erfreut sich auch beim Publikum treuer Beliebtheit. Die Veranstaltungen beginnen stets um 20.15 Uhr direkt nach der Tagesschau, die zum Einstieg in den Abend auf einem Fernseher läuft. Und so geht es unermüdlich seit nunmehr 20 Jahren.

mehr unter

www.gutestube-darmstadt.de